|
Die Feuerwehren informieren:
»Rauchmelder retten Leben«
Einfache und preiswerte Feuerschutzmöglichkeiten
Was niemand will, kann dennoch jeden treffen: Ein Brand in den eigenen vier Wänden. Über Maßnahmen zur Vorbeugung und auch darüber, wie man sich schützen kann, wenn ein Brand bereits ausgebrochen ist, informiert
eine landesweite Kampagne der Feuerwehren unter dem Motto »Rauchmelder retten Leben! « Gründe für diese Infokampagne gibt es genug: Viele Menschen könnten noch leben, wenn sie vor dem Rauch des eigentlichen
Brandes gewarnt worden wären. Denn die meisten Opfer bei Bränden kommen nicht durch das Feuer und die daraus resultierenden Brandverletzungen zu Schaden, sondern durch Rauchvergiftungen. So kamen im vergangenen
Jahr in Deutschland 650 Menschen bei Bränden ums Leben, davon starben 80 Prozent durch eine Rauchvergiftung. Dabei gibt es gerade hierfür eine einfache und preiswerte Schutzmöglichkeit: den Einbau von
batteriebetriebenen Rauchmeldern in Wohnbereichen, Treppenhäusern und Fluren. Diese Rauchmelder erkennen auch den Rauch des kleinsten Brands und warnen durch ein akustisches Signal, das auch nachts jeden
aufschreckt. Sie kosten im Fachhandel oder in Baumärkten lediglich rund 20 Euro. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Geräte über eine Zulassung verfügen beziehungsweise dem VdS-Standard und GS-Standard
entsprechen. Zur Absicherung der Wohnung sollten zumindest in Flurbereichen und in der Nähe von Schlafräumen Rauchmelder installiert werden. Noch mehr Schutz vor dem lautlosen Tod durch Rauchgase bietet die
Anbringung von zusätzlichen Meldern in Treppenhäusern, Kellerabgängen, Bürobereichen oder Wohnzimmern. Dabei sollte gerade der Kellerbereich nicht vernachlässigt werden, da bei einem Feuer dort das Treppenhaus
blitzschnell verraucht wird und dieser Fluchtweg abgeschnitten ist. Plant man mit insgesamt drei Geräten, so kommt man also auf Gesamtkosten von rund 60 Euro: Viel Sicherheit für wenig Geld, meinen die Feuerwehren.
Neben herkömmlichen Geräten werden inzwischen auch Rauchmelder angeboten, die miteinander verbunden werden können, sodass der Alarm im ganzen Haus zu hören ist. Einige Modelle informieren bei Abwesenheit
auch über Telefon. Daneben gibt es auch Gasmelder, die Alarm auslösen, wenn Gas austritt. über die verschiedenen Produkte und auch über weitere Maßnahmen zum Brandschutz informieren die örtlichen Feuerwehren.
Kontaktadresse: Kreisverwaltung, Kreisbrandinspektor, Wilhelm-Seipp-Straße 4, 64521 Groß-Gerau, Telefon 06152-989-830. Weitere Informationen gibt es auch im Intemet unter www.RauchmelderLebensretter.de und unter www.rrl-insiders.de.
|
|